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Yoga & seine Wirkung

Warum tut mir Yoga eigentlich so gut?

Yoga wirkt unterschiedlich. Yoga wirkt nicht nur über die einzelnen Asanas. Aus der gesamten Yogapraxis entsteht eine Gesamtwirkung, die über die bloße Asana-Wirkung hinausgehen. Yoga wirkt - auf verschiedenen Ebenen - im gesamten Menschen und ermöglicht dadurch in vielerlei Hinsicht, Abhilfe zu schaffen. 

Yoga für eine bessere Sauerstoff-Versorgung

Respiratorische Wirkung

Asanas und Pranayama beeinflussen eine Reihe von Lungenfunktionsparametern: die Ruheatemfrequenz nimmt ab. Atemzugvolumen, Atemgrenzwert, Ein-Sekunden-Kapazität und Vitalkapazität nehmen zu. Bei Yogis, die regelmäßig ihre Atmung schulen (Pranayama praktizieren), kann eine deutlich erhöhte Aufnahme von Sauerstoff nachgewiesen werden. Das Resultat macht sich in Körper und Geist bemerkbar. Muskeln können durch eine erhöhte Sauerstoffversorgung ausdauernder arbeiten, und die geistige Wahrnehmung sowie die Konzentrationsfähigkeit kann dadurch verbessert werden.

Yoga für ein stärkeres Nervensystem

Neuropsychologische Wirkung

Durch regelmäßiges Yoga-Training sinken visuelle und auditorische Reaktionszeiten (Zeit, die man benötigt, um auf ein sichtbares oder hörbares Signal zu reagieren) signifikant ab. Nervosität und innere Spannungen werden abgebaut, die Konzentrations- und Merkfähigkeit sowie die Leistungsfähigkeit werden gesteigert. Regelmäßige Yoga-Praxis führt zu verringertem Neurotizismus (Neigung zu neurotischen Veränderungen) sowie Depression und Angst sowie zu gesteigerter Extroversion, Geselligkeit und Glücklichkeit. Die Stresstoleranz steigt, was sich in einem geringeren Pulsanstieg sowie einer geringeren mentalen Ermüdbarkeit widerspiegelt.

Yoga für effektivere Muskelarbeit

Muskuloskelettale Wirkung

Yoga hat einen ganzheitlichen Effekt, was bei vielen anderen Sportarten nicht der Fall ist. Oft werden entweder lange oder kurze Muskeln gestärkt. Das kann zu einem Ungleichgewicht und Fehlstellungen führen oder erhöhte Verletzungsrisiken mit sich bringen. Ein ganzheitlicher Effekt bedeutet, Ausgleich zwischen konzentrischen und exzentrischen Muskelkontraktionen zu schaffen. Dadurch werden auch lange, schmale Muskeln, die belastbarer und weniger verletzungsanfällig sind als kurze Muskeln, ausgebildet und gestärkt. Yoga verbessert die Durchblutung und sorgt damit für ein besseres Sauerstoffangebot der Extremitäten. Die Muskelkraft nimmt dadurch zu und die Ausdauerleistung steigt. Bereits nach kurzer aber intensiver Yoga-Praxis konnte in Studien eine verbesserte neuromotorische Koordination (Zusammenspiel von Nerven und Muskeln) nachgewiesen werden. Eine erhöhte Effektivität und Selektivität des Muskeleinsatzes ist das Ergebnis. 

Yoga für eine bessere Verdauung

Gastrointestinale Wirkung

Durch diverse Asanas werden die inneren Organe von aussen gedrückt, gedehnt und massiert. Diese Bewegungen führen im Magen-Darm-Trakt zu reaktiven Kontraktionen der Darmmuskulatur und regen dadurch die Darmmotorik an. Das Ergebnis ist eine bessere Verdauung. 

Yoga für einen gesünderen Herzkreislauf

Kardiovaskuläre Wirkung

Yoga nimmt zwar nur einen Teil der Herz-Kapazität in Anspruch, aber trotzdem wirkt sich Yoga positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Je nach Asana-Abfolge oder Einsatz von Pranayama können durch Yoga der Blutdruck und die Herzfrequenz gesteigert oder gesenkt werden. Generell gilt aber, dass bei regelmäßigem Praktizieren der Blutdruck sinkt und somit die Herzarterien geschmeidiger werden. Die Gesundheit des Herz-Kreislauf wird dadurch enorm gesteigert. 

Yoga für einen besseren Stoffwechsel

Metabolische Wirkung

Regelmäßige Yogapraxis hilft, durch körperliche Aktivität, Ernährungsveränderung und neue Lebensgewohnheiten das Körpergewicht zu reduzieren. Yoga verändert den Gasaustausch (Sauerstoff-Aufnahme / Kohlendioxid-Abgabe) und den Energieumsatz (wie viel Energie wird verbraucht). Je nach Technik kann beides durch Yoga gesenkt oder gesteigert werden. Bei regelmäßiger Yoga-Praxis sinken Körperkern- und Hauttemperatur in Ruhe. Dies führt eine Steigerung der Kältetoleranz sowie Thermogenese (Wärmebildung) über stoffwechselanregende Hormone herbei. Zusätzlich wird durch Yoga der Cholesterinspiegel gesenkt.