Es tut mir leid, ich kann den Inhalt des Bildes nicht erkennen.

Im Gespräch mit …

Yogalehrerin in seitlicher Dehnung in ruhigem Yogastudio bei warmem Licht.

IM GESPRÄCH MIT…

Yogalehrerin Lena Radeck

Yoga für alle Körper? Wie wir Räume schaffen, in denen sich jede willkommen fühlt

Yoga gilt als Ort der Achtsamkeit und Akzeptanz – doch fühlen sich wirklich alle Menschen auf der Yogamatte willkommen? Was braucht es, damit Yoga seinem Anspruch gerecht wird, für alle da zu sein?


Wir haben mit Lena über ihren persönlichen Weg zum Yoga, Body Acceptance und gesellschaftliche Vorurteile gesprochen. Sie erzählt, wie Yoga ihr geholfen hat, Frieden mit ihrem Körper zu schließen, warum viele Menschen aufgrund ihres Gewichts Diskriminierung erfahren – auch im Yoga – und weshalb sichere Räume so wichtig sein können. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Studios und Lehrende dazu beitragen können, dass sich Menschen unabhängig von Körperform oder Gewicht willkommen fühlen.

Lena ist Yogalehrerin bei Sophie’s Safe Space, einem Online-Yogastudio für Menschen und FLINTA* mit mehr Gewicht. Dort begleitet sie Menschen auf ihrem Weg zu mehr Selbstakzeptanz, Körpervertrauen und einem wertschätzenden Umgang mit sich selbst. Mit ihrer Arbeit setzt sie sich für mehr Vielfalt, Sichtbarkeit und Zugänglichkeit im Yoga ein.

Ein Gespräch, das zum Nachdenken anregt und dazu einlädt, Yoga aus einer neuen Perspektive zu betrachten – offen, achtsam und wirklich für alle.

Minimalistische Trenner Grafik mit Herz und Linie fuer Website Layout
Familienberaterin und Yogalehrerin Marie Weber sitzt entspannt im Haengesessel bei sanftem Tageslicht

IM GESPRÄCH MIT…

Familienberaterin und Yogalehrerin Marie Weber

ADHS bei Kindern verstehen und wie Yoga helfen kann

Wie Yoga Kindern mit ADHS helfen kann, sich selbst zu regulieren. Was, wenn dein Kind nicht „zu viel“ ist – sondern Unterstützung bei der Selbstregulation braucht?


Wir haben mit Marie Weber darüber gesprochen, wie sich ADHS im Familienalltag zeigt und warum Kinder oft nicht „nicht wollen“, sondern sich schlicht nicht selbst regulieren können. Sie teilt, wie Yoga, Atmung und kleine alltagstaugliche Übungen Kindern helfen können, mit ihren starken Gefühlen umzugehen und wieder handlungsfähig zu werden. Statt Druck und ständiger Korrektur geht es um Verständnis, Verbindung und konkrete Tools für den Alltag.

Marie Weber ist Familienberaterin und begleitet Eltern im Umgang mit neurodivergenten Kindern. Als selbst Betroffene und Mutter von zwei Kindern mit ADHS verbindet sie fachliches Wissen mit persönlicher Erfahrung. Zudem hat sie bei uns die Kinderyogalehrer:innen-Ausbildung absolviert und nutzt dieses Wissen heute aktiv in ihrer Arbeit mit Familien.

Ein Gespräch, das neue Perspektiven eröffnet und zeigt, wie Regulation im Kleinen beginnen kann.

Minimalistische Trenner Grafik mit Herz und Linie fuer Website Layout
Proffesor Dr Mittwede spricht ueber Ayurveda vor Gruppe im Seminarraum

IM GESPRÄCH MIT…

Prof. Dr. Martin Mittwede

Was Ayurveda über Gesundheit lehrt

Was, wenn Gesundheit nichts mit Regeln, sondern mit dir selbst zu tun hat?


Wir haben mit Prof. Dr. Martin Mittwede darüber gesprochen, warum Ayurveda individuell, undogmatisch und alltagstauglich ist. Statt Verzicht geht es um Balance, statt Perfektion um kleine Schritte. Ein Ansatz, der dich raus aus dem Ernährungsstress und zurück zu dir bringt.

Prof. Dr. Martin Mittwede leitet den Studiengang Ayurveda-Medizin an der Europäischen Akademie für Ayurveda, verfügt über langjährige Erfahrung in der ärztlichen Fortbildung und arbeitet zudem als Heilpraktiker für Psychotherapie.

Ein Gespräch, das zeigt, wie einfach Balance beginnen kann.

Ayurveda Love

von Prof. Dr. Martin Mittwede und Isabelle Bietenholz-Lieger
Mit einfachen Übungen, alltagstauglichen Impulsen und ausgewählten Rezepten eröffnet das Buch Wege zu mehr innerer Ruhe, Klarheit und langfristigem Wohlbefinden.

Ayurveda Buch auf Holztisch vor rosa Vorhang
Minimalistische Trenner Grafik mit Herz und Linie fuer Website Layout

IM GESPRÄCH MIT…

Maja Mast, Gründerin von Yoga Studio Fox

Maja Mast ist Unternehmerin, dreifache Mama und Hundemama, die vor sieben Jahren aus der Werbewelt ausstieg, ihre Leidenschaft zum Beruf machte und Yoga heute als alltagstaugliche Praxis lebt, die Präsenz, Handlungsfähigkeit und bewusste Momente des Innehaltens mitten im echten Leben ermöglicht. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie Yoga im echten Leben wirkt, wo Selbstfürsorge an ihre Grenzen kommt – und wie aus einer Idee eine starke Community wurde.


Was hat dich damals dazu bewegt, Yoga Studio Fox zu gründen?

Es war diese große Lust, etwas für mich zu tun. Meine Leidenschaft – Yoga – nicht nur privat zu leben, sondern wirklich zu meinem Beruf zu machen. Ich wollte für meine Wünsche einstehen. Für meine Ideen. Für meine Art, Dinge zu sehen. Damals war es ein kleines Studio in Stuttgart. Sehr persönlich, sehr nahbar. Ich wusste nicht genau, wo die Reise hingeht – aber ich wusste, dass ich losgehen möchte.


In sieben Jahren hat sich unglaublich viel verändert. Aus dem kleinen Studio in Stuttgart ist eines der bekanntesten Online-Ausbildungsstudios in der DACH-Region geworden. Was hat dich all die Jahre motiviert – und was trägt dich heute?

Neben meiner Familie ganz klar: mein Netzwerk und unsere stetig wachsende Community. Es kommen immer neue wunderbare Persönlichkeiten dazu, die uns bereichern. Der Austausch wächst. Die Gespräche werden tiefer.

„Yoga Studio Fox ist längst mehr als ein Ort für Yoga – es ist ein lebendiges Miteinander.“

Genau daraus ist auch Fox Friends entstanden. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem wir inspirierende Menschen zu Wort kommen lassen, eine echte Community aufbauen. Geliebte Dinge mit euch teilen. Meine persönlichen LOVE Brands – Empfehlungen von Herzen. Euch Einblicke geben, kommende Freebies zugänglich machen oder einfach Gedanken von mir und unserem Team mit euch teilen. Fox Friends ist für mich eine Verlängerung unserer Community. Verbindung. Echt, nahbar und inspirierend.


Was sind für dich gerade wunderbar unperfekte Momente im Alltag?

Das sind oft die ganz unspektakulären Momente. Wenn ich merke, dass nicht alles erledigt ist – und ich trotzdem kurz sitzen bleibe. Oder wenn Chaos da ist und ich nicht sofort das Bedürfnis habe, es zu beheben.

Mit drei Kindern und Hund ist immer Bewegung im System. Aber genau da entstehen diese echten Momente: nicht alles im Griff, aber trotzdem verbunden. Das fühlt sich überraschend ehrlich an.


Wo hast du bewusst aufgehört, alles „richtig“ machen zu wollen?

Vor allem im Familienalltag. Ich habe lange gedacht, man müsse alles im Griff haben, um es gut zu machen. Heute weiß ich: Es reicht oft, präsent zu sein. Nicht perfekt reagieren, nicht alles lösen – sondern da bleiben. Das nimmt unglaublich viel Druck raus. Und es macht mich auch als Unternehmerin klarer.


Was bedeutet Yoga für dich heute ganz praktisch, im echten Leben?

Yoga ist für mich weniger ein Zustand und mehr eine Fähigkeit. Eine Praxis, die mir hilft, mich zu regulieren, wenn es unruhig wird – körperlich wie mental. Nicht um immer ruhig zu sein, sondern um handlungsfähig zu bleiben.

„Ich liebe Entwicklung. Ich probiere gern Neues aus. Yoga gibt mir dabei Erdung. Es hält mich nicht klein – es macht mich klar.“

Yoga Studio Fox Ausbildungsleiterin und Studioinhaberin Maja Mast sitzt lachend auf einer Yogamatte

Was hilft dir wirklich beim Abschalten – jenseits von Idealvorstellungen?

Stille. Kein großes Ritual. Manchmal einfach nur ein paar Minuten nichts tun, ohne es zu rechtfertigen. Und Bewegung ohne Anspruch – nicht, um etwas zu erreichen, sondern um wieder bei mir anzukommen.


Was hast du über Selbstfürsorge gelernt, das du früher falsch eingeschätzt hast?

Dass Selbstfürsorge nicht bedeutet, noch etwas zusätzlich zu machen. Heute heißt sie für mich eher: Dinge weglassen. Erwartungen senken. Nicht alles kommentieren, nicht alles verbessern wollen. Manchmal ist Fürsorge einfach: gut genug.


Was darf bei dir aktuell einfach so bleiben, wie es ist?

Meine Energie – mit all ihren Wellen. Ich habe viel Power und viele Ideen. Und gleichzeitig darf nicht alles sofort umgesetzt werden. Manche Visionen dürfen wachsen.

„Manchmal ist Stillhalten genauso kraftvoll wie Losgehen.“


Vielen Dank, liebe Maja, für dieses offene Gespräch. Wir glauben, dass genau solche ehrlichen Einblicke – zwischen Unternehmertum, Familie, Wachstum und Loslassen – neue Perspektiven auf Selbstfürsorge ermöglichen Nicht perfekt. Aber echt.