Ansteckende Dankbarkeit

Hab ich gut lachen?
Puuh, schwere Frage. Eigentlich nein! Wie alle habe ich keine Ahnung wohin wir uns bewegen. Wie sich was entwickelt. Wo steht das Studio in ein paar Monaten? Wo stehen wir privat in ein paar Monaten? Kind Nummer drei wird bald da sein. Die Freude auf den Zwerg ist natürlich riesig, das i-Tüpfelchen unserer Familie, aber die Sorge ob trotz Krise alles für uns passt ist da. Und das wird sicherlich auch noch eine Weile bleiben.
Warum dann dieses Lachbild?
Ein Lachbild, weil es trotz allem Negativem auch viel Positives gibt. Sehr viel sogar! Das ich die Solidarität unter uns allen super finde, habe ich inzwischen schon oft genug betont.
Ich habe das Gefühl ziemlich entspannt zu sein. Entspannt trotz Sorge. Das geht! Nein, das ist keine Resignation. Ich meine tatsächlich entspannt. „Go with the Flow“ ist mehr denn je die Devise, die mich jeden Morgen aufs neue Aufstehen lässt, positiv in den Tag schauen lässt und die Laune oben hält.
Sorgen und Nöte können Hindernisse sein und lahm legen. Je nach Einstellung und Gefühl, können sie aber auch antreiben, kreativ machen und Chancen aufdecken, über die wir sonst blind hinweg gestolpert wären.
Ich bin unglaublich dankbar darüber, dass ich so denken kann. So denken darf! Denn das ist, wie jeder von uns sicherlich schon mitbekommen hat, nicht alltäglich. Wenn es dir genauso geht, dann nimm dir bitte Zeit um dich und diese wunderbare Eigenschaft zumindest für einen Moment zu schätzen. Und dann, trag diese Wertschätzung dir selbst gegenüber nach aussen und stecke damit andere an. Positive Gefühle und eine bejahende Einstellung können ernstgemeint nämlich auch hochansteckend sein. Ausnahmsweise ein Virus, der nichts lahm legt, sondern ein Lachen auf unser Gesicht zaubert.