Achtsam gegen Stress

Körperliche Stressreaktionen sind sinnvoll. Sie sind Schutzreaktionen des Körpers, die uns auf den Kampf oder die Flucht vorbereiten. Der Körper fährt Funktionen, die wir im Kampf nicht brauchen, runter und andere hoch. Zu Zeiten des Säbelzahntigers war das überlebenswichtig!

Stress versetzt uns in einen Tunnelblick. Wir fokussieren uns auf den Stressfaktor und schalten alles andere aus. Ein Grund, warum wir oft keinen klaren Gedanken im Stress fassen können.

Haben wir zu oft Stress, ist es schädlich für uns. Der Körper gibt dir Zeichen wenn es zu viel wird. Höre auf diese Zeichen und spüre in dich rein.

Wenn dein Körper reagiert zB durch Herzklopfen, Enge im Brustraum etc nimm es wahr. Nimm das Gefühl dahinter wahr. Dein Gefühl möchte von dir gesehen werden. Erst dann wird die körperliche Reaktion dahinter gehen.

Stress kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden: Zu wenig Zeit, zu viel zu tun. Emotionaler Stress. Externe Themen, die wir zu sehr an uns ranlassen. Wie kannst du diesen Stress vermeiden?

  • Selbstmitgefühl: Habe Mitgefühl mit dir selbst. Behandle dich so wie du deine Liebsten behandelst.
  • Verlange nicht zu viel von dir. Weg mit dem Perfektionismus. Weg mit überzogenen Vorstellungen. Weg mit all den Rollen, denen du gerne gerecht werden möchtest. Es gibt nur eune Rolle: Deine!
  • Vergleiche dich nicht! Dich gibt es nur 1 Mal! Du bist einzigartig. Du bist perfekt – so wie du bist! Hör auf anderen nachzueifern. Vergleiche dich nicht! Schönheitswahn, Diäten, Perfektionismus machen dich nicht glücklich. Nur du allein kanst dich glücklich machen!
  • Wenn es besonders stressig ist, mache genau dann eine Pause! Pausen, Yoga, Meditation etc brauchst du am meisten wenn du überhaupt keine Zeit dafür hast!
  • „Warum mache ich das alles?“ Stelle dir immer wieder die Frage deiner Motivation. Deine Situation wurde in der Regel bewusst von dir gewählt.
  • Schaffe Distanz. Nicht alle Emotionalen Themen in deinem Umfeld sind deine Themen. Lasse nicht alles an dich ran! Denke dir eine Glasscheibe zwischen dir und dem Thema. Du siehst es aber es frisst dich nicht auf!
  • Mach etwas, das dich glücklich macht. Wann hast du zuletzt etwas getan das dich so richtig glücklich gemacht hat? Mindestens ein mal am Tag solltest du dir ein kleines Highlight gönnen. Wenn auch nur kurz.
  • Sein dankbar und reflektiere. Überlege dir jeden Abend wie der Tag war und für was du dankbar bist. Das verändert deinen Blickwinkel. Es sind oft die kleinen Dinge. Notiere sie! Du siehst deine Freunde nicht? Hey, sie sind trotzdem da. Ruf sie an! Deine Kinder nerven? Hey, sie sind gesund! Deine Wohnung ist ein Chaos? Hey, du hast ein Dach über dem Kopf. Letztlich ist es alles eine Frage des Blickwinkels.