Achtsam gegen die Einsamkeit

Einsamkeit bedeutet nicht alleine sein! Einsamkeit ist subjektiv dh ein kognitives Gefühl. Ein gedachtes Gefühl, das in unserem Kopf entsteht. Es beschreibt die Diskrepanz zwischen der gewünschten und gefühlten Verbundenheit mit anderen.

Einsamkeit und Schmerz aktivieren in unserem Gehirn die selben Areale. Beides ist für uns soziale Wesen eine Schutzfunktion des Körpers: „Achtung, du begibst dich in Gefahr (wenn du alleine bist).“

Oft fühlen wir uns einsam obwohl wir eine liebende Familie und Freunde haben. Schau dir dein Gefühl genau an. Wie als wäre sie ein Gegenstand, den du betrachtest.

Wie sieht dabei dein innerer Dialog aus? Hast du keine Zeit für soziale Kontakte? Bist du oft mit Menschen zusammen, die dir nicht gut tun und du fühlst dich trotz ihrer Gesellschaft alleine? Willst du vielleicht einfach nicht mit dir alleine sein?

Was könntest du tun?

  1. Du brauchst positive Emotionen! Tu Gutes!
  2. Schreibe einen lieben Brief, verschicke ein Care Paket, ruf jemanden an
  3. Kümmere dich um andere
  4. Mache etwas gemeinsam mit einem Freund zB (online) kochen

Nur weil du deine Lieben im Lockdown gerade nicht sehen kannst, heißt das nicht das sie nicht da sind.

Mache dir klar: Einsamkeit tut weh aber einen großen Teil haben wir oft selbst in der Hand!